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Ein Abend zu feministischer Technologiekritik
Wohin und in welchem Tempo sich digitale Technologien und KI momentan entwickeln, können die meisten von uns nur noch erahnen. Ein Big Tech Hype löst den nächsten ab, ein Digitalprophet den Anderen auf dem Thron der Superreichen. Auf allen Plattformen bestimmen Algorithmen eher was wir sehen, als es unsere Interessen tun, unsere Daten werden verkauft, weiterverwendet und nutzbar gemacht, wenige Grosskonzerne verfügen über enorme Macht über technologische Entwicklung und deren Anwendungen. Gesetze bieten bislang kaum Einhalt sitzt die Big Tech Riege doch an einem Tisch mit politischen Machthabern. Augenscheinlich ist auch die klare Unterrepräsentation von Frauen und queeren Personen in der Entwicklung, Führung und wirtschaftlichen Verwertung digitaler Technologien und Plattformen.
Was bedeutet all das aus feministischer Perspektive? Gemeinsam mit Shusha Niederberger, Forscherin und Vermittlerin an der Schnittstelle Kunst und Technologie und mit Elisa Lindinger, Co-Leiterin der feministischen gemeinnützigen Organisation SUPERRR Lab in Berlin, fragen wir: Was macht feministische Technologiekritik aus und wie lässt sie sich entsprechendes Handeln übersetzen?
Wenn ihr euch kein Ticket leisten könnt, meldet euch gerne unter info@feministischersalon.ch
feministischersalon.ch
Gästinnen
Shusha Niederberger arbeitet künstlerisch, vermittlerisch und forschend zur digitalen Gegenwart. Sie hat Medienkunst studiert, zu digitalen Gemeingütern und datengetriebenen Infrastrukturen geforscht und ihre Dissertation zur neu entstehenden Position von User*innen im Plattformkapitalismus geschrieben.
Elisa Lindinger co-leitet SUPERRR Lab, eine gemeinnützige Organisation in Berlin, die sich für gerechte digitale Zukünfte einsetzt. Bei SUPERRR wirft sie einen intersektional-feministischen Blick auf aktuelle netzpolitische Themen, immer mit dem Ziel, Menschen statt Technik in den Mittelpunkt der Betrachtung zu stellen.
feministischer salon basel
Einmal im Monat werden intellektuelle, provokative, politische, lustige, radikale, rassismuskritische, affektive und nachdenkliche Abende zu queer_feministischen Themen veranstaltet. Der Salon ist Treffpunkt und Versammlungsort für aktuelle Fragen und Themen, oftmals in Anknüpfung und immer als Bereicherung des feministischen Programms in der Kaserne Basel. Die Reihe wird kuratiert von Katha Baur, Caroline Faust, Franca Schaad und Franziska Schutzbach.
Von und mit
Katha Baur, Caroline Faust, Franca Schaad und Franziska Schutzbach
Koproduktion
Kaserne Basel