is_wheelchair_accessible Diese Veranstaltung ist rollstuhlgängig.
is_translated Sprache: Deutsch
→ Reithalle
Ticketverkauf beendet
Einheitspreis:   15.-  
© Dominique Brewing

Kennst Du das auch? Dieses Gefühl, wenn man angesichts moderner Stadtplanung manchmal einfach losheulen möchte? Wir alle kennen die menschlichen Silhouetten, die in den Plänen von Architekt*innen auftauchen. Render Ghosts nennt man sie. Scheinbar zufrieden und zielgerichtet leben sie in den Welten, die für sie erschaffen wurden. Aber wie geht es uns - den realen Menschen - eigentlich im öffentlichen Raum? Was fühlen wir, wenn wir uns durch Beton- und Steinwüsten bewegen, flankiert von genormter Natur?

In Nah am Wasser gebaut on tour erfährst du, warum deine Gefühle politisch sind: Der Abend ist eine Mischung aus Werbeveranstaltung, Agit-Pop und Theater mit offenem Ende. Als Reaktion auf die Unsicherheiten, die der Spätkapitalismus für die Menschen bereithält, erfindet die Performance-Gruppe Die Soziale Fiktion für diesen Abend einen Un-Sicherheitsdienst: die INSECURITY. Die INSECURITY lüftet ein Geheimnis, von dem alle wissen, über das aber niemand spricht. Die INSECURITY ist einsam, erschöpft und faul. Die INSECURITY kennt nicht die Lösung, aber das Problem. Die INSECURITY kommt und geht über die öffentlichen Plätze in der Stadt. Die INSECURITY hat etwas für euch mitgebracht. Zum Anfassen und Ausprobieren.

Im Rahmen der Treibstoff Theatertage

Dauer: 80 Minuten
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Die Soziale Fiktion

Bei der letzten Ausgabe der Treibstoff Theatertage 2021 brachte Die Soziale Fiktion in Zusammenarbeit mit DANKE1000 die Produktion Statzgi Flexen im St.-Johanns-Park zur Uraufführung. Nach dieser site-specific Arbeit unter der Leitung von Adele*Mike Dittrich Frydetzki kehren sie nun mit ihrem spekulativen Unsicherheitsdienst INSECURITY zurück nach Basel, diesmal in die Reithalle der Kaserne. Sie gewähren Einblick in ihre künstlerische Arbeit nach ihrer Treibstoffteilnahme und gehen gemeinsam mit dem Publikum der Frage nach, wie der öffentliche Raum als ein utopischer Ort für private Emotionen gedacht werden kann. 

Credits

Performance 

Felix Worpenberg, Marten Flegel, Anna Froelicher

Künstlerische Leitung 

Marten Flegel, Anna Froelicher

Co-Regie & Grafik 

Adele*Mike Dittrich Frydetzki

Szenografie Objekte 

Laura Knüsel 

Szenografie Bühne 

Klara Lyssy

Kostüm 

Harm Coordes, Merle Richter

Videodokumentation 

Kristina Dreit

Mitarbeit Video

Charlotte Elsa Grief

Künstlerische Mitarbeit Endproben 

Ömer Bayram

Produktion

Felix Worpenberg

Dank an 

Adam Erdmann, Charlotte Lauber