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(c) FIBA Buenos Aires

Mit LETTERS sind Beatrice Fleischlin und Diego Aramburo nach ihrem Showing im vergangenen Dezember und ihren Auftritten bei den Dokumentartagen endlich zurück an der Kaserne Basel!

Eine Reihe von Briefen, die die beiden queeren Künstler*innen an ihre Kinder und ihre Mütter schreiben, bildet die Grundlage für LETTERS – ein persönliches, gesellschaftliches und poetisches Protokoll über familiäre, generationelle und kulturelle Transformationsprozesse. 

Indem die beiden Künstler*innen die Fragilität und zugleich die Stärke ihrer Lebensrealitäten teilen, entsteht ein Raum der Empathie, in dem Differenz verhandelbar und Solidarität jenseits identitärer Abgrenzungen möglich wird. Dringlichkeit erhält die Arbeit auch vor dem Hintergrund des zunehmenden gesellschaftlichen Backlashs: Während öffentliche Debatten queere und migrantische Menschen immer stärker stigmatisieren und politische Kräfte eine Retraditionalisierung von Identität und Familie vorantreiben, wird sichtbar, wie exklusiv die vielbeschworene «Freiheit» häufig gedacht ist. 

LETTERS macht die gelebte Realität queerer Familien sichtbar – nicht als Provokation, sondern als Beispiel dafür, dass Elternschaft, queere Identität, transnationale Zugehörigkeit und traditionelle soziale Räume einander nicht ausschliessen. So wird LETTERS zu einem berührenden Versuch der Heilung und Zärtlichkeit durch das geschriebene Wort. 

an attempt to bridge the gap / la terca determinación de crear cercanía / Verbundenheit als widerständige Praxis

Dauer: ca. 80 Minuten

Schreibcafé «Kunst und Kümmern» mit art of intervention am Mi 7.10., 16-19 Uhr

Publikumsgespräch nach der Vorstellung am Sa 10.10.

Tischgespräche vor der Performance am 10.10. um 19:15, Rossstall 2
 

aramburo/fleischlin

Die bolivianische Künstler*in Diego wuchs in Cochabamba auf, lebt heute in Sucre, identifiziert sich als nicht-binär und arbeitet international. Beatrice Jimmy wuchs in einer bäuerlichen Familie in Sempach auf und lebt heute als queere Performer*in zwischen der Schweiz und Berlin.  

Credits

Konzept/Text/Performance: Beatrice Fleischlin & Diego Aramburo

Idee: Diego Aramburo

Musik: Oscar Kellemberger

Dramaturgische Beratung: Boris Nikitin

Kostümberatung: Diana Ammann

Übersetzung/Übertitelung: Daniela Ruocco

Technische Leitung Schweiz/Lichtdesign: Minna Heikkilä

Technische Leitung Bolivien/Lateinamerika: Jorge Alaniz León

Produktion und Endproben Support: Nikolai Ulbricht

Produktionsleitung: aramburo/fleischlin & Das Theaterkolleg

Fotos: Frank Ellenberger

Koproduktion: Martadero Cochabamba, Kaserne Basel, Südpol Luzern

Unterstützt durch  Fachausschuss Darstellende Künste BS/BL, Stadt Luzern, Luzern Plus, Landis&Gyr Stiftung, Bachofen - Henn Stiftung, Südkulturfonds, Pro Helvetia - Schweizer Kulturstiftung, Migros Kulturprozent, t. Theatervideo-Fonds

Tischgespräche

Gemeinsam mit Art of Intervention holen wir die Tischgespräche zurück in die Kaserne Basel! Einmal im Monat treffen wir uns bereits um 19:15 Uhr an der Bar und stimmen uns in entspannter Atmosphäre auf den bevorstehenden Theater- oder Tanzabend ein.

Im dialogischen Gespräch mit eingeladenen Gästen werfen wir einen queerfeministischen Blick auf einen Aspekt der jeweiligen Inszenierung. Und nach der Vorstellung öffnen wir den Raum erneut für einen kurzen Austausch: Eindrücke teilen, Gedanken weiterspinnen, Perspektiven verschieben.

Komm vorbei, lass dich anregen und diskutiere mit!

https://theartofintervention.blog/

Content Notes

Explizite Beschreibungen von Fleischproduktion, Erzählungen über patriarchale Familienstrukturen und Geburtskomplikationen. 

Was sind Content Notes

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