is_wheelchair_accessible Diese Veranstaltung ist rollstuhlgängig.
has_childcare Mit Kinderbetreuung am So 29.9.
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Porträt von Künstler und Künstlerinnen
© Zivanai Matangi

Vor zwei Jahren veröffentlichte die NASA Bilder von Galaxien, die über 10 Milliarden Lichtjahre entfernt sind. Das Einfangen des Lichts dieser uralten Galaxien bringt uns einer Vorstellung von der Zukunft näher, erinnert uns aber auch daran, dass wir vielleicht noch nicht so weit sind, wie wir denken. Nach ausgedehnter Tournee während des Festivalsommers kehrt Rising Choreography-Star Jeremy Nedd zu Beginn der Saison an die Kaserne zurück und nimmt uns mit auf die verschlungenen Pfade der schwarzen Diaspora und des Afrofuturismus. Dafür arbeitet er erneut mit dem südafrikanischen Kollektiv Impilo Mapantsula zusammen. Sie tanzen Pantsula, einen Stil, der für schnelle, virtuose Beinarbeit bekannt ist – und einer ganzen Generation während der Apartheid eine Stimme gab. Für blue nile to the galaxy around oldumare verbindet die Gruppe den kraftvollen mit dem lyrischen Jive-Stil des Pantsula. Den kosmischen Soundtrack dazu liefert der Spiritual Jazz von Bheki Mseleku und Alice Coltrane. Ein musikalischer, hochenergetischer Abend mit einem beeindruckenden Ensemble, inspiriert von kosmischen Phänomene, von der Geburt einer Galaxie bis zum Tod eines Sterns.

Ich war schon immer fasziniert von Astronomie und Kosmologie. Genauso wie ich schon immer ein Fan von Science-Fiction war, insbesondere des Afrofuturismus, den man einfach als Science-Fiction-Subgenre betrachten könnte, aber ich verstehe ihn als Geste der Befreiung. Space is the Place ... seine Realität zu verändern bedeutet nicht, sich von der Welt zurückzuziehen, sondern sie neu zu definieren. (Jeremy Nedd) 

Dauer: ca. 60 Minuten
Website Jeremy Nedd

Kinderbetreuung am 29.9.: Für Kinder zwischen 3 und 10 Jahren, kostenfrei. Die Kinderbetreuung können wir nur bei einer Anmeldung bis 22.9. via Online-Formular anbieten; Treffpunkt an der Kasse 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn, weitere Informationen: Für Familien.

Biografie

Jeremy Nedd ist ein in Brooklyn, New York, geborener Choreograf und Performer, der in Basel lebt und arbeitet. Er hatte Engagements an der Semperoper Dresden (2010-2012) und am Ballett Basel (2012-2016). Als Gastperformer ist er mit dem Schauspielhaus Zürich verbunden, wo er seit 2019 mit Trajal Harrell zusammenarbeitet. Nedd hat seine bisherigen Produktionen u.a. in der Kaserne Basel, im ROXY Birsfelden, im Arsenic - Centre d'Art scénique contemporain, im Palais de Tokyo (Paris) und an den Münchner Kammerspielen realisiert und präsentiert.

Credits

Konzept, Choreografie, Performance

Jeremy Nedd

Performance, Choreografie

Sibongile Mathebula, Sicelo Xaba, Thomas Motsapi, Bonakele Masethi, Sello Modiga

Technische Leitung & Lichtdesign

Thomas Giger

Bühnenbild

Laura Knüsel

Kostüm

Tara Mabiala

Tontechnik

Fabrizio Di Salvo, Rej Deproc

Dramaturgie

Anta Helena Recke

Produktion

Caroline Froelich (Moin Moin Productions)

Tournee

Arina Frölich 

Technische Leitung Tournee 

Chiara Leonhardt

Koproduktion  

ARSENIC Centre d'art scénique contemporain, Internationales Sommerfestival Kampnagel, Kaserne Basel, Kunstenfestivaldesarts, Festival Tangente - Festspielhaus St. Pölten, SPIELART Theaterfestival

Mit freundlicher Unterstützung von

Fachausschuss Tanz & Theater BS/BL, Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung