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Land, Sorge, Widerstand – feministische Perspektiven aufs Ernährungssystem
Ernährungssysteme sind keine neutralen Versorgungsstrukturen, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse: geprägt von Eigentum, Geschlecht, Arbeit und dem Zugriff auf Ressourcen. Der feministische Salon widmet sich der Rolle von FLINTA*-Personen in der Transformation von Landwirtschaft und Ernährungssystemen und fragt danach, welche Formen von Sorge, Gemeinschaft und Widerstand aus queer-feministischen Praxen hervorgehen.
In Projekten wie solidarischer Landwirtschaft, Lebensmittelkooperativen oder gemeinschaftlich organisierten Betrieben entstehen alternative Modelle des Produzieren und Versorgens, die patriarchale, kapitalistische und heteronormative Logiken infrage stellen. Der Abend verhandelt Ernährungssysteme als Orte politischer Auseinandersetzung und Transformation – zwischen Sorgearbeit und Ausbeutung, zwischen Unsichtbarmachung und Selbstorganisation, hin zur Erhaltung des Allergrundlegendsten.
Wenn ihr euch kein Ticket leisten könnt, meldet euch gerne unter info@feministischersalon.ch
feministischer salon basel
Einmal im Monat werden intellektuelle, provokative, politische, lustige, radikale, rassismuskritische, affektive und nachdenkliche Abende zu queer_feministischen Themen veranstaltet. Der Salon ist Treffpunkt und Versammlungsort für aktuelle Fragen und Themen, oftmals in Anknüpfung und immer als Bereicherung des feministischen Programms in der Kaserne Basel. Die Reihe wird kuratiert von Katha Baur, Caroline Faust, Franca Schaad und Franziska Schutzbach.
Von und mit
Katha Baur, Caroline Faust, Franca Schaad und Franziska Schutzbach
Koproduktion
Kaserne Basel