is_wheelchair_accessible Diese Veranstaltung ist rollstuhlgängig.

Preise werden geladen

(c) Jörg Baumann

In CARNOID begegnen sich menschliche und technische Körper und erforschen, in welchem Verhältnis sie zueinander stehen. Choreograph Fabrice Mazliah stellt sich den grossen Fragen: Was passiert, wenn Organisches und Mechanisches aufeinandertreffen? Augenhöhe zwischen Mensch/Maschine? Wo beginnt Verschmelzung, wo Widerstand? Wie zusammenleben mit den Relikten unseres Fortschritts?

Ophelia Young, Oleg Stepanov, Jan Chris Pollert, drei ehemalige Tänzer*innen des Ballett Basel, teilen sich die Bühne mit einem Auto. Die drei stossen sich ab, imitieren, forschen an Oberflächen und Sound (Komposition: Johannes Helberger) und bringen uns damit nicht nur zum Schmunzeln, sondern auch auf kritische Distanz zum Alltäglichen. Mal abstrakter, mal mit Crash & Reibung, mal mit komplizierter Einpark-Choreographie inklusive Schulterblick. Zwischen Verschmelzung und Widerstand nimmt das Trio das von Menschenhand erschaffene Ursymbol technischen Fortschritts auseinander. Aus der Begegnung zwischen Mensch und Maschine entsteht ein fragiles Zusammenspiel aus Nähe und Verwundbarkeit.

 

Ihr sitzt im Publikum auf der Tribüne. Vereinzelte Stühle stehen zur Verfügung.

 

Einführung 15 Minuten vor der Vorstellung am 28.2. und 1.3.

Publikumsgespräch nach der Vorstellung am 28.2. 

Physical Introduction mit LAB Artist Alma Toaspern am 3.3. um 19:00

Premiere am 27.2.!

Biografien

Die Choreographien des Schweizer Tänzers Fabrice Mazliah erforschen Prozesse der Verkörperung von Gedanken und Handlungen, sowie Wege zur Neuerfindung der Beziehungen zwischen unserer Umwelt, ihren Objekten, der Sprache und unseren Körpern. Ab 1994 war er Mitglied des Nederlands Dans Theater, 1997-2025 Mitglied des Ballett Frankfurt/The Forsythe Company. Er gründete das Kollektiv MAMAZA mit Ioannis Mandafounis und May Zahry (2010–2014), das Ensemble HOOD (2016–2018) und Work of Act (2018). Mazliah arbeitet international und spielt u.a. bei den Swiss Dance Days; PACT Zollverein, Essen; DeSingel Theater, Antwerp; Kunsten- festivaldesarts, Brussels; Lyon Opera Ballet; Théâtre de la Ville, Paris; und Venice Architecture Biennale. Im Jahr 2024 ist Mazliah Artist in Residence im Künstler:innen-haus Mousonturm und am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt.

Seine aktuellsten Werke sind: Bodies (2023), für 6 Tänzer*innen / The Ends of Things, The Things of Ends (2024) für die Tanzkompanie des Theater Basel / SHEELA (2024) mit 6 Performer*innen / Cite In Site In Sight (2025) für die Absolvent*innen der KHIO in Oslo / BONES (2025), in Zusammenarbeit mit Claude Janssen / making a sullen roar (as the wind does) 2025, für und mit dem in Zürich ansässigen Kollektiv dance me to the end.

Jan Pollert ist ein in Deutschland geborener Tänzer & Performer. Nach seinem Abschluss an der Folkwang Universität der Künste. tanzte er 2023/24 und 2024/25 am Theater Basel Seit der aktuellen Spielzeit arbeitet er als freischaffender Tänzer. In seiner bisherigen Laufbahn hat er mit einer Vielzahl wichtiger zeitgenössischer Künstler:innen zusammengearbeitet: u.a., Bobbi Jene Smith, Maria La Ribot, Saburo Teshigawara, Tilman O’Donnell, Erna Ómarsdóttir & Halla Ólafsdóttir, Alia Luque, Vlatka Horvat & Tim Etchells, Susanna Curtis sowie das Kollektiv MINT-400. 

Ophelia Young, gebürtige New Yorkerin, aufgewachsen in Oberösterreich, ist Tänzerin und Performerin. Nach ihrer Ausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen war sie 8 Jahre Teil des Ensembles Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und war in ca.25 Stücken der Choreographin international auf der Bühne zu sehen. Seit 2021 ist sie freischaffende Performerin, war 2023/24 festes Ensemblemitglied am „Ballett“ Basel. Seit August 2024 ist sie LAB-Artist an der Kaserne Basel. Sie arbeitete unter anderem mit: Artmann&Duvoisin, Ben J.Riepe, Bobbi Jene Smith, Dimitris Papaioannou, Fabrice Mazliah, Lila Zoé-Krauß, Saburo Teshigawara, Tim Etchells.

Als Tänzer, Choreograf und Musiker ist Oleg Stepanov ein vielseitiger Künstler: Im russischen Ural geboren, lebt seit 2016 in Deutschland und der Schweiz. Nach seinem ersten Universitätsabschluss in Physik widmete sich Oleg der Kunst. Er tanzte zwei Spielzeiten lang beim Ballett Basel, drei Jahre lang bei der Göteborg Dance Company und sieben Jahre lang beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, Er arbeitete mit renommierten Choreograf*innen wie Dimitris Papaioannou, Saburo Teshigawara, Sidi Larbi Cherkaoui, Alan, Lucien Oyen, Constanza Macras, Bobbi Jene Smith, Uri Ivgi & Johan Greben und Fabrice Mazliah zusammen. Oleg hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter „Tänzer des Jahres” 2022 für seine Rolle in Richard Siegals und Anish Kapoors „Ectopia” (verliehen vom deutschen Tanzportal „Tanz”).

 


 

Credits

Konzept: Fabrice Mazliah

Choreographie: Fabrice Mazliah in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen

Tanz / Performance: Jan Chris Pollert, Oleg Stepanov, Ophelia Young

Dramaturgie: Anne Kersting

Sound, Komposition: Johannes Helberger

Kostüm: Anaïs Meyer

Licht-Design: Ursula Degen

Bühnengestaltung: Eulalie Déguénon/ Kristof Heinimann Social Media: Lina Schumacher

Technische Leitung: Lilli Unger

Produktion Basel: Sandro Berteletti

Produktion Frankfurt: Johanna Milz

Ko-Produktion: Work of Act, Fabulous Things, Kaserne Basel, Künstler*innenhaus Mousonturm

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Unterstützt durch den Fachausschuss Darstellende Künste BL/BS Kanton Basel-Stadt, Basel Landschaft, Amt für Kultur

Die Recherche zum Stück wurde gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur

Work of Act wird unterstützt durch die Mehrjahresförderung der Stadt Frankfurt

Dank an: Naima Ghoul & Tanzhaus Basel für die Proberäume

Content Notes

Zurzeit gibt es keine spezifischen Hinweise auf Inhalte, über die wir oder die Künstler*innen das Publikum informieren möchten. Solltet ihr spezifische Fragen zu Content Notes haben, steht der Abenddienst am Abend der Vorstellung zur Verfügung.

Was sind Content Notes

(c) Jörg Baumann
(c) Jörg Baumann
(c) Jörg Baumann